Bildkritiker 2.0: KI-Bildanalyse für Fotografen – das große Update
Der Bildkritiker ist ein KI-gestütztes Werkzeug zur Bildanalyse für Fotografen. Du lädst ein Foto hoch und bekommst schriftliches Feedback dazu, was funktioniert, was das Bild ausbremst und wie du es konkret verbesserst – mit Bearbeitungsschritten für dein eigenes Programm. Mit Version 2.0 bewertet er entlang von fünfzehn festen Bereichen auf einer Fünf-Stufen-Skala, nennt ausschließlich Werkzeuge, die es wirklich gibt, und vergleicht deine überarbeitete Fassung mit dem Original.
Diese Version ist am 13. August 2026 erschienen. Sie beruht auf der Auswertung von über 28.000 Einzelbefunden aus allen bisherigen Analysen.
Was bringt das Update konkret?
Der Bildkritiker sagt dir jetzt nicht nur, was an deinem Bild funktioniert und was nicht. Er sagt es dir nachvollziehbar – in festen Bereichen, die sich zwischen zwei Analysen vergleichen lassen, mit Menüwegen, die es wirklich gibt, und mit höchstens drei Vorschlägen, bei denen jeweils dabeisteht, was du dafür aufgibst.
Er misst dein Bild außerdem an dem, was du damit vorhattest. Wer künstlerisch arbeitet, wird nicht mehr für Unschärfe oder Verfremdung abgewertet, die genau so gewollt war. Und wer Schwarzweiß fotografiert, verliert keine Punkte mehr für fehlende Farbe.
Am meisten Arbeit steckt aber in etwas, das es schon gab: dem Hochladen deiner überarbeiteten Fassung. Bisher wurden beide Bilder getrennt betrachtet, und das Ergebnis fiel entsprechend allgemein aus. Jetzt legt der Bildkritiker sie nebeneinander und schaut sich gezielt an, was du verändert hast, ob es gewirkt hat – und wo du vielleicht zu weit gegangen bist. Damit bekommst du Rückmeldung nicht auf dein Bild, sondern auf deine Arbeit daran.
Alle Änderungen auf einen Blick
Neu hinzugekommen sind vier Dinge:
Bildabsicht-Erkennung – dokumentarisch, gestaltet oder künstlerisch frei; der Maßstab richtet sich danach
Gattungserkennung – sieben Bereiche, sechsundzwanzig Gattungen, jeweils mit eigenen Kriterien
Verlauf – alle Analysen an einem Ort, filterbar nach Gattung und Zeitraum
Zwei neue Bewertungsbereiche – Moment und Ausdruck sowie Konsequenz
Verbessert wurde:
Vergleichs-Analyse: beide Bilder werden nebeneinander betrachtet statt getrennt; du siehst je Bereich den Stand vorher und nachher
Werkzeugbindung: 1.494 geprüfte Einträge aus sechs Programmen, keine erfundenen Menüwege mehr
Bewertung: fünf beschriebene Stufen statt Punktzahlen ohne Trennschärfe
Fünfzehn feste Bereiche statt wechselnder Kategorien – Analysen sind jetzt vergleichbar
Höchstens drei Vorschläge statt durchschnittlich vierundzwanzig Befunden, jeder mit Hinweis auf den Preis
Ein Programm pro Analyse – auch im Chat und in den Plugins
Anleitungen ohne Vorlauf und Nachlauf, nur noch wirksame Schritte
Behoben wurden Widersprüche zwischen Analysetext und Bewertung, die Abwertung von Schwarzweiß-Bildern für fehlende Farbe, der dokumentarische Maßstab bei künstlerischen Arbeiten, erfundene Einstellungsebenen bei Filtern, wechselnde Anrede innerhalb einer Analyse und erfundene Vergleiche mit „den meisten Fotografen“.
Für Bestandsnutzer: Alle bisherigen Analysen bleiben erhalten. Es ist nichts zu tun.
Version 1 und Version 2 im Vergleich
Bewertung: bisher Punkte 0–100, davon 80 % zwischen 65 und 80 – jetzt fünf beschriebene Stufen
Bereiche: bisher 256 wechselnde Kategorienamen – jetzt 15 feste Bereiche in 5 Gruppen
Werkzeuge: bisher frei formuliert und teils erfunden – jetzt 1.494 geprüfte Einträge aus 6 Programmen
Vorschläge je Bild: bisher durchschnittlich 24 Befunde – jetzt höchstens 3, jeweils mit Abwägung
Schwarzweiß: bisher Farbbewertung in 138 von 141 Fällen – jetzt entfällt Farbe als „nicht zutreffend“
Künstlerische Arbeiten: bisher gegen dokumentarischen Maßstab gemessen – jetzt richtet sich der Maßstab nach der Bildabsicht
Text und Bewertung: bisher zwei getrennte Durchgänge mit möglichen Widersprüchen – jetzt ein Urteil
Vorher-Nachher: bisher beide Bilder getrennt betrachtet – jetzt zusammengesetzte Ansicht mit Stufen je Bereich
Warum erfindet eine KI Werkzeuge, die es nicht gibt?
Sprachmodelle haben kein Nachschlagewerk. Sie haben gelernt, wie Sätze über Photoshop klingen – nicht, welche Menüs es tatsächlich gibt. Deshalb entstehen Formulierungen wie „öffne die Einstellungsebene für Schärfen“, die plausibel klingen und nicht existieren. Der Fachbegriff dafür lautet Halluzination. Beim Bildkritiker ist das jetzt weitgehend abgestellt, weil er seine Werkzeuge nicht mehr selbst formuliert, sondern aus einer geprüften Datenbank mit 1.494 Einträgen bekommt.
Stell dir vor, du bekommst eine Bildanalyse. Sie sagt dir, dein Foto sei zu weich, du sollst nachschärfen – und zwar über die Einstellungsebene für Schärfen in Photoshop. Du öffnest Photoshop, klickst auf Ebene, dann auf Neue Einstellungsebene. Und findest: Tonwertkorrektur, Gradationskurven, Farbton/Sättigung, Helligkeit/Kontrast. Aber keine Schärfen.
Genau diese Mail habe ich mehrfach bekommen. Und sie hatte recht. Diese Einstellungsebene gibt es nicht. Es gibt nur den Filter.
Bei mir kam noch etwas dazu, und daran war ich selbst schuld. Ich hatte dem Bildkritiker beigebracht: Korrekturen immer als Einstellungsebene anlegen. Das ist eine gute Regel, weil eine Einstellungsebene umkehrbar ist. Nur hat er die Regel auch auf Filter angewendet – und für Filter gibt es keine Einstellungsebenen. Daraus wurde dann eben eine erfunden.
Der Bildkritiker darf sich seine Werkzeuge jetzt nicht mehr selbst ausdenken. Er bekommt sie vorgelegt – aus einer Datenbank mit 1.494 gepflegten Einträgen für Photoshop, Lightroom Classic, Camera Raw, Capture One, Affinity Photo und Luminar Neo. Jeder Menüpfad, jedes Werkzeug, jedes Bedienfeld, jeder Filter, jedes Tastenkürzel. Dazu bei jedem Eintrag, wofür er gedacht ist – und wofür ausdrücklich nicht.
Aber eine Liste allein reicht nicht. Vor der Analyse wird bestimmt, mit welchem Programm du arbeitest – bei den Plugins sogar aus dem Plugin selbst, damit ein Photoshop-Panel keine Lightroom-Wege ausgeben kann. Nach der Antwort wird jeder genannte Menüpfad gegen die Datenbank geprüft, Zeichen für Zeichen. Was nicht gefunden wird, wird protokolliert.
Und jeder Anleitungsschritt bekommt ein Kennzeichen, ob er überhaupt ausführbar ist. „Warte auf eine Bewegung des Vogels“ ist kein Befehl, den man anklicken kann. Bei einer Auszählung von fünfzig Schritten waren nur vierundzwanzig echte Programmbefehle. Das Photoshop-Plugin weiß das jetzt und bietet nur dort einen Knopf an, wo er auch funktioniert.
Wird nie wieder etwas erfunden? Doch, gelegentlich. Aber der Rahmen ist deutlich enger – und das ist ein Unterschied wie zwischen einem Raum und einem Feld.
Warum kann ChatGPT das nicht leisten?
Ein Sprachmodell allein kann nicht prüfen, ob das Werkzeug existiert, das es gerade genannt hat. Es weiß nicht, welche Menüs Photoshop 2026 hat – es hat gelernt, wie Sätze über Photoshop klingen. Wenn du es fragst, klingt die Antwort überzeugend, und du merkst den Fehler erst vor dem Bildschirm. Und es prüft sich nicht selbst: Es gibt keinen zweiten Durchgang, der nachschaut, ob das Genannte existiert.
Der Bildkritiker ist deshalb kein Chatbot mit Bilderkennung, sondern ein Zusammenspiel aus mehreren Teilen: Bildmodelle, die das Foto beurteilen. Eine Werkzeugdatenbank, die vorgibt, was existiert. Eine Vektorsuche, die passende Videos findet. Automatismen, die Antworten gegenprüfen, Widersprüche abfangen und bei Bedarf einen neuen Durchgang starten. Und ein Regelwerk aus zwanzig Jahren Unterricht – fünfundsiebzig Beschreibungen davon, was eine Bewertungsstufe eigentlich bedeutet.
Du bekommst also kein Gespräch, das plausibel klingt. Du bekommst ein Urteil, das gegen etwas geprüft wurde.
Warum widersprach sich die Analyse manchmal selbst?
Weil der Bildkritiker zweimal auf dasselbe Bild geschaut hat. Ein Durchgang schrieb den Text, ein zweiter vergab die Bewertungen – zwei Urteile, die auseinandergehen konnten. Meistens passte es zusammen, manchmal eben nicht: Oben stand, die Schärfe sei gut, unten der Rat nachzuschärfen.
Jetzt schaut er nur noch einmal. Erst wird bewertet, dann wird der Text daraus geschrieben. Der Text ist keine zweite Meinung mehr, sondern die Erklärung der ersten. Ein Widerspruch ist damit nicht unwahrscheinlicher geworden, sondern unmöglich. Und wenn ein Bereich gut bewertet ist, kann dazu gar keine Verbesserung mehr vorgeschlagen werden. Das ging vorher.
Warum sagt eine Zahl zwischen 0 und 100 nichts über dein Bild?
Weil achtzig Prozent aller vergebenen Werte zwischen 65 und 80 lagen. Von hundert möglichen Werten wurden fünfzehn benutzt. Wenn dein Bild von 71 auf 74 gestiegen ist, hat das nichts bedeutet – es war Rauschen. Die Skala hat eine Genauigkeit vorgetäuscht, die nie da war.
Dazu kam ein zweites Problem: Die Kategorien waren nicht festgelegt. Über alle Analysen hinweg habe ich 256 verschiedene Bezeichnungen gefunden – für vielleicht ein Dutzend Themen. Mal hieß es „Komposition“, mal „Bildaufbau“, mal beides zusammen. In deiner einzelnen Analyse fällt das nicht auf. Aber es bedeutet, dass sich zwei Analysen nicht vergleichen ließen. Nicht mal deine eigenen.
Statt Punkten gibt es jetzt fünf Stufen mit klaren Namen: misslungen, mit Schwächen, solide, stark, außergewöhnlich. Die Mitte ist mir dabei wichtig: „Solide“ heißt, dass es funktioniert – nicht mittelmäßig, nicht gerade so eben. Die meisten Bilder von Menschen, die ihr Hobby ernst nehmen, funktionieren nämlich. Eine Skala, deren Mitte schon Mangel bedeutet, beschreibt die Wirklichkeit falsch.
„Stark“ verlangt dagegen eine erkennbare Entscheidung – nicht nur, dass nichts falsch ist, sondern dass du etwas bewusst gemacht hast. Zu jeder Stufe habe ich beschrieben, was sie bedeutet, für jeden Bereich einzeln. Das sind fünfundsiebzig Beschreibungen, und sie sorgen dafür, dass „stark“ bei dir dasselbe bedeutet wie bei allen anderen.
Wenn dein Bildaufbau von „mit Schwächen“ auf „solide“ steigt, ist das eine echte Veränderung – und sie bedeutet in einem Jahr noch dasselbe.
Eine Gesamtnote gibt es nicht mehr. Stattdessen siehst du, wie sich deine Bewertungen verteilen: „Zwölf Bereiche solide oder besser, drei nicht zutreffend.“ Ein Durchschnitt über fünfzehn Bereiche landet nämlich immer in der Mitte und verdeckt genau das, was interessant ist.
Warum wurden Schwarzweiß-Bilder schlechter bewertet?
Weil sie eine Farbbewertung bekamen, obwohl sie keine Farbe haben. In 138 von 141 Fällen – im Schnitt acht Punkte schlechter als ein Farbbild. Für etwas, das bewusst keine Farbe hat.
Jetzt prüft der Bildkritiker vor der Bewertung, ob überhaupt Farbe im Bild ist. Ist keine da, entfällt der Bereich – er erscheint als „nicht zutreffend“ mit einer kurzen Begründung und zählt nicht gegen dich. Dasselbe gilt anderswo: Bei einer Landschaft ohne Lebewesen entfällt „Moment und Ausdruck“, bei einem dokumentarischen Bild der Bereich zur gestalterischen Konsequenz.
Wie bewertet der Bildkritiker künstlerische Arbeiten?
Er bestimmt vor der Bewertung die Bildabsicht: dokumentarisch, gestaltet oder künstlerisch frei. Danach richtet sich der Maßstab. Eine Doppelbelichtung sieht nicht real aus. Ein Composing auch nicht. Eine starke Verfremdung soll nicht wie eine Aufnahme wirken – das ist ja der Punkt. Der Bildkritiker hat solche Bilder trotzdem gegen einen Maßstab gemessen, den sie nie beansprucht haben.
Jetzt stellt er sich vor der Bewertung eine einzige Frage: Beansprucht dieses Bild zu zeigen, wie es war? Bei Ja ist es dokumentarisch – dort ist technische Sauberkeit ein berechtigter Anspruch. Bei Nein, aber es soll glaubwürdig wirken, ist es gestaltet. Und bei Nein, es will gar nicht real wirken, ist es künstlerisch frei – dort gelten technische Regeln nur noch, soweit sie die Aussage tragen.
Stattdessen zählt dort die interessantere Frage: Ist es zu Ende gedacht? Eine Doppelbelichtung wird nicht dafür kritisiert, dass sie unrealistisch ist. Höchstens dafür, dass die Kanten an einer Stelle präzise und an der anderen schlampig sind – denn das liest man dann als Fehler statt als Mittel.
Dazu erkennt der Bildkritiker jetzt auch die Gattung deines Bildes – aus sieben Bereichen mit sechsundzwanzig Gattungen. Ein Porträt bekommt andere Kriterien als ein Produktfoto, eine Reportage andere als eine Studioaufnahme. Und wenn er danebenliegt, korrigierst du es mit einem Klick – kostenlos, die Analyse läuft neu.
Warum jetzt höchstens drei Vorschläge statt vierundzwanzig?
Weil niemand vierundzwanzig Hinweise abarbeitet. Genau so viele Befunde entstanden im Schnitt pro Bild, weil die Analyse zu jedem Bereich etwas sagen musste. Also hat sie zu jedem Bereich etwas gesagt – auch dort, wo es nichts zu sagen gab. Kein Mensch hat vierundzwanzig Probleme in einem Foto. Man liest die ersten zwei, wird müde und schließt das Fenster.
Jetzt sind es höchstens drei Vorschläge, sortiert nach dem, was am schwersten wiegt. Wer drei bekommt, setzt vielleicht einen um. Das ist mehr als bei zwölf.
Und bei jedem steht, was du dafür aufgibst. Nicht nur „hell den Vordergrund auf“, sondern: „bringt Zeichnung in die Steine – nimmt dem Bild aber etwas von seiner ruhigen Stimmung“. Fast jeder Eingriff nimmt an einer Stelle etwas weg, um an anderer etwas zu geben. Ob dir der Tausch gefällt, entscheidest du – aber du solltest wissen, dass es einer ist.
Dazu unterscheidet der Bildkritiker jetzt zwei Arten von Vorschlägen. Eine Korrektur behebt etwas, das nicht stimmt. Eine Weiterentwicklung ist eine Möglichkeit bei etwas, das schon funktioniert. Und wenn nichts zu korrigieren ist, sagt er das auch. Ein Kritiker, der nie zufrieden ist, wird irgendwann nicht mehr geglaubt – und dann zählt auch sein Lob nichts mehr.
Wie funktioniert der Vorher-Nachher-Vergleich?
Beide Bilder werden zu einer Ansicht zusammengesetzt und gemeinsam betrachtet: links deine frühere Fassung, rechts die überarbeitete, getrennt durch einen Balken. Damit vergleicht der Bildkritiker nicht zwei Erinnerungen miteinander, sondern schaut auf einen Unterschied, der direkt vor ihm liegt.
Dazu kommt: Die Vorher-Werte werden aus deiner ersten Analyse übernommen, nicht neu geschätzt. Wenn dort „stark“ stand, steht im Vergleich auch „stark“. Und er prüft, ob es überhaupt dasselbe Motiv ist – lädst du versehentlich ein anderes Bild hoch, sagt er das, und es werden keine Credits belastet.
Nicht: „So ist dein Bild.“ Sondern: „Das hast du verändert, und so hat es gewirkt.“
Er unterscheidet dabei sechs Fälle, und die beschreiben ziemlich genau, was beim Lernen wirklich passiert:
Du hast den Rat befolgt und es hat funktioniert – dann sagt er dir, was sich dadurch verbessert hat.
Du hast ihn befolgt, aber bist zu weit gegangen. Die Richtung stimmte, das Maß nicht.
Du hast etwas geändert, und es hat nichts gebracht – weil die Ursache woanders lag.
Du hast einen Vorschlag nicht umgesetzt. Ohne Vorwurf, vielleicht hast du dich bewusst dagegen entschieden.
Du hast von dir aus etwas geändert, das niemand vorgeschlagen hatte, und es hat gewirkt.
Oder du hast von dir aus etwas geändert und es ist schlechter geworden. Auch das sagt er – deutlich, aber ohne Rüge.
Am Ende steht ein Satz: besser, teilweise, oder schlechter. Und je Bereich siehst du den Stand vorher und nachher nebeneinander. Das ist der Unterschied zwischen einem Urteil und einem Lehrer.
Welche kleineren Änderungen gibt es noch?
Die Anleitungen fingen früher mit „Photoshop starten, Datei öffnen“ an und endeten mit „speichere die Datei“ – von sechs Schritten waren zwei Füllwerk. Jetzt steht dort nur, was wirklich etwas tut. In derselben Anleitung war mal von Photoshop und mal von Capture One die Rede; jetzt bestimmt deine Programmwahl den ganzen Weg. Der Bildkritiker siezte gelegentlich mitten im Text – das wird geprüft, bevor die Antwort rausgeht. Und Sätze wie „die meisten neigen dazu, den Horizont zu tief zu setzen“ gibt es nicht mehr: Das klang kundig, war aber eine Behauptung ohne Grundlage.
Bei den Inspirationen kannst du jetzt deine Lieblingsvariante markieren. Blockierte Bildgenerierungen bekommen eine Erklärung statt einer Fehlermeldung – und kosten keine Credits. Neu ist auch ein Verlauf, in dem alle deine Analysen an einem Ort liegen, mit Filter nach Gattung und Zeitraum.
Zum Schluss
Diese Arbeit gibt es, weil ihr mir geschrieben habt. Weil ihr euch die Mühe gemacht habt zu sagen, was nicht funktioniert, statt einfach aufzuhören. Das meiste davon war unbequem zu lesen und noch unbequemer nachzurechnen. Aber jede einzelne Rückmeldung steckt irgendwo in dem, was jetzt da ist.
Und wenn du gleich anfangen willst: Nimm nicht dein Lieblingsbild. Nimm das, bei dem du spürst, dass etwas nicht stimmt, und nicht sagen kannst, was. Genau dafür ist er gebaut.